Ich habe wieder angefangen einen Roman zu schreiben. Ob das diesmal etwas wird ist sehr fraglich, aber ich habe immerhin schon das zweite Kapitel erreicht. Man muss sich ja schließlich irgendwie die ganze sinnlose Zeit totschlagen. Von B habe ich seit dem 06.10. nichts mehr gehört und wenn ich anrufe klingelt es lange vor sich hin, während am anderen Ende langsam die Grillen zirpen. Nun ja, ich werde es heute erneut probieren. [Und JA, dieses Stück Text war für andere Augen geplant verdammt! ^^]

Was könnte ich mir noch von der Seele schreiben…
Unser Wasser ist abgestellt.

Genau das … -.- … FU!

Und wieder einmal…

Oktober 10, 2006

Es ist vollbracht. Ich durfte mich durch dieses Horrorfilm Szenario, sprich, die Wohnung meiner überalles geliebten Großmutter schleichen, um nun endlich mal ein paar lange Minuten im Internet zu verbringen. Mal schauen ob meine Synapsen heute noch etwas zu Stande bekommen – ohne, dass mir jemand im Nacken sitzt. Freies schreiben, bei 56k.
Was für ein Schwachsinn… -.- … ich merke den Alkohol – nun gut.

Unser Konzert am 07.10. fand nicht statt, da zu viele Bands überzogen haben an dem Abend. B und J waren nicht da, aber ich konnte sie bis jetzt nicht kontakten um zu erfahren warum. Ich vermute B hat es, trotz des Icons in der Mitte seines Desktops, einfach vergessen. Naja, das einzige Highlight des Abends war, dass Anthea von einer in schwarz gekleideten Nymphomanin zusammengeschlagen wurde. Alles belanglos.

Ich muss sagen ich bin froh nun endlich mal wieder alleine für mich in meinem, ja ach so nett hergerichteten, Zimmer zu sitzen und frei vor mich hin zu schreiben. Meine Freundin wirkt langsam auf mich wie eine Klette. Ich hänge natürlich an ihr und dank ihr ist meine armseelig, geregeltes Leben wieder halbwegs erträglich geworden, aber das ertrage ich auf Dauer auch nicht. Ich fühle mich teilweise wie in einem Käfig, nun gut das mag vielleicht ein wenig übertrieben sein, aber der Fakt, dass ich mir irgendwelche niveaulosen Ausreden einfallen lassen muss, damit Madam akzeptiert dass ich – bitte bitte bitte – ein wenig Zeit für mich habe, lässt mich nachdenken. Ich kann nicht mit ihr normal darüber reden, da sie sich dann einredet dass ich lieber mit meinen – Bekanntschaften – meine Zeit vergeude, als mit ihr Zeit zu verbringen.
In einer Beziehung muss man zu 100% ehrlich sein, sonst kann sie nicht funktionieren. Doch die einzigen Personen, zu denen ich zu 100% ehrlich bin sind B und J. Bei K***** war es nur diese eine Sache, aber ich muss unbedingt vermeiden dass es sich häuft. Nur weil ich mich vor – in meinen Augen – sinnlosen Diskussionen drücken will. Irgendwo feige.
Und weg.
Ich vermute, der Grund warum ich es immer mal wieder tue hängt auch mit meinem Vertrauensproblem zusammen. Ich habe Angst getreten zu werden und deshalb traue ich nur zwei Personen – ausserdem haben alle Anderen oft genug zu beweis gestellt, dass sie es nicht wert sind.

Aus! FU!

Anmerkung:
Dieses Blog beinhaltet mein reines Gedankengut. Keine Eigenzensur oder Ähnliches. Alles was ich schreibe, schreibe ich als würde es nie gelesen werden. Ich hebe keine Personen besonders hervor oder mache Andere bewusst schlecht. Dieses Blog soll zu 100% meine Gefühle wiederspiegeln. In diesem Text kommt drei mal »100%« vor.

Kopf Mann

Oktober 5, 2006

In der letzten Zeit beschäftige ich mich wieder mit Dingen, die ich für mich persönlich bedingt schon abgeha(c)kt hatte. Doch bevor ich jetzt großartige Einleitungen schreibe, komme ich gleich zum Punkt.

A)  Mein Vater.
„[...] du bist ein Psychopath. Du nutzt taktisch die Schwachstellen jeder einzelnen Person in der Familie aus, um sie systematisch auseinander zu treiben. [...]“ – „Es ist zu spät, zu spät für alles!“ – „Ich kenne niemanden sonst, der eine so schwarze Seele hat wie du. [...]„
Es ist lächerlich.
Ach, zur Hölle. Ich habe mich bereits oft und lange genug über meinen Vater erbrochen, das würde mir jetzt auch nicht mehr großartig weiterhelfen. Das Problem was ich habe ist einfach nur, dass er es immer wieder schafft mich an meinem eigenen Standpunkt zweifeln zu lassen. Er „diskutiert“ so lange mit mir, dass ich anfange selbst an mir bzw. dem was ich sage zu zweifeln, bis ich dann nicht mehr weiter weiß und in mir versinke. Ich fange an mir Vorwürfe zu machen und fühle mich schlecht. Er hat im Prinzip keine Ahnung, aber er bringt es mit der Zeit so glaubhaft rüber, dass ich es ihm abnehme – nur für einen gewissen Zeitraum versteht sich – jedoch schafft er es immer wieder…
Er kennt mich zu gut, doch das sollte kein Wunder sein – ich bin leider sein Sohn -.-

B) Meine Oma (oder: der Rest meiner Familie -.-)
Es gibt zu ihr nicht viel zu sagen, ausser dass sie nervt. Sie hat noch viel weniger den Durchblick als mein Vater, bildet sich ein sie wüsste über alles und jeden bescheid.. und gut.
Sie ist konservativ, alt, intolerant und prinzipiell nicht der Rede wert. Eine andere dieser erbärmlichen „Bekanntschaften“……

C) Meine Freundin
Ich liebe sie. Natürlich liebe ich sie, was hätte das ganze sonst für einen „Zweck“. Jedoch gab es bis jetzt schon mehrmals diese widerlichen Momente, in denen es wie ein Blitz durch meinen kompletten Körper fuhr, ich sie ansah und – im wahrsten Sinne des Wortes – wahrnahm und mich am liebsten umgehend von diesem Menschen getrennt hätte. Ich weiß nicht was es war, es ging genauso schnell vorbei wie es gekommen war – aber auch an dieser Stelle durfte ich mal wieder einige Zeit grübeln ….. -.-
Ich habe auch diese Sache vorerst für mich abgeha(c)kt, doch werde weiterhin beobachten, wie und ob sich dieses Gefühl für meine bahnbrechende Zukunft auswirken wird. Ansonsten habe ich nichts zu bemängeln, alles läuft glatt. Die typischen Kleinigkeiten, aber nichts was zu erwähnen wäre.

Ich habe dem erstmal nichts mehr hinzuzufügen und muss sagen, dass mich die Muse heute nicht so geküsst hat, wie sie es gestern tat. FU!

Guten Abend

Oktober 4, 2006

Ich schaue euch in euer Gesicht und ich lache euch aus. Eure Worte zergehen mir auf der Zunge wie Butter und ich frage mich immer und immer wieder, was treibt mich hier her? Warum verschwende ich Tag für Tag immer mehr meiner Zeit an solch wertlose Existenzen. Damit möchte ich keines Falls behaupten, dass ich in irgendeiner Art und Weise besser wäre , nein, jedoch immer noch gut genug um mich nicht mit euch abgeben zu müssen. Ich tue es trotzdem immer wieder. Ich verlasse meine Wohnung – bzw. den Ort an dem ich genächtigt hatte – und begebe mich in diese riesige Zweckgemeinschaft, in der es mir nur darum geht irgendwelche Vorteile zu erlangen. Womit dann auch die Frage geklärt wäre, warum ich das immer wieder tue. Ich habe bis jetzt nur leider noch nicht den Mut gefasst, den Menschen ehrlich ins Gesicht zu sagen, was ich von ihnen halte. Man möchte sich ja schließlich alle Möglichkeiten offen halten, nicht wahr!? Die Personen, denen ich wahres Vertrauen schenke, kann man an einer Hand abzählen. B, J, Ischk*** und Kr****. Wobei ich mir bei der letzten Person noch nicht zu 100% sicher sein kann, da sie a) meine Freundin ist und b) ich sie noch nicht lange genug kenne. Es sind in der Zwischenzeit glaube ich 6-7 Monate. Nun gut der sog. »Halbgeek«, hat in der Zwischenzeit genug zu Beweis gestellt, dass er in jedem Falle vertrauenswürdig ist.. wie weit ich ihn an meine Materie lasse, werde ich im Lauf der Zeit entscheiden. Eigentlich sollte man noch meinen heiß geliebten N*** mit in die Truppe aufnehmen, aber um es mal dem flauen Gefühl in meiner Magengegend zu überlassen:
Dieser Mensch zehrt an meinen Nerven. Sein widerliches pseudoarrogantes Gelaber möchte ich am liebsten aufnehmen und online stellen. Seine gespielte Menschenkenntnis bringt mich zum würgen und ich würde am liebsten jedes seiner Worte zurück in den Schlund bringen aus dem sie gekommen waren, auf das er an der Brühe erstickt.

Nun denn.. packen wir unsere sinnlose Zukunft an. Ich nehme nun noch einen tiefen Schluck aus der Flasche und vertiefe mich weiter in meinen Gedanken. FU!

Gedanken vom Donnerstag.

September 28, 2006

Ihr belangt mich nicht.